Bogenschützen Neu-Ulm

Urlaubsreise nach Mexiko

 11.10.2017 – 26.10.2017

Eine Rundfahrt zu den Mayastätten auf der Halbinsel Yucatan

 

Der Grund unserer Reise war der 50. Geburtstag meiner Frau Heike, die viel über die Kultur der Maya gelesen hat. Für Sie war es immer ein Traum mal dorthin zu reisen und ein Traum sollte sich erfüllen.

Nach einigen Sitzungen am Computer um die Reise zu organisieren, stieß ich auf die Internetseite von Mextrotter ( www.mextrotter.com ).

Da die Agentur sich direkt in Mexiko befindet, jedoch eine deutsche Telefonnummer hinterlegt war, wurde der Kontakt zu Frau Lackner schnell hergestellt. Man ging auf unsere Wünsche und Vorschläge ein. Das Programm wurde mittels Baukastensystem erstellt und als wir zufrieden waren wurde die Reise fest gebucht.

Nun rückte der Zeitpunkt unserer Reise immer näher, bis schließlich am 11.10. um 4.00 Uhr der Wecker klingelte, wir mit dem Zug nach Frankfurt/a.M. fuhren, in das Flugzeug stiegen und nach 11 Stunden in Cancun landeten.

Unser Urlaub begann.

Am Flughafen in Cancun empfing uns ein Fahrer von Mextrotter, es war, wie sich später herausstellte, “Javiere”, der uns 1800 km quer über die Halbinsel fahren sollte.

Er fuhr uns ins Hotel “Las Golondrinas” nach Playa del Carmen, wo wir uns dann bis Sonntag an das feuchte warme Klima gewöhnen konnten.

Nun ging es endlich los.

Unser Kleinbus (für 12 Personen) holte uns pünktlich am Hotel ab.

Mit dabei waren noch Kerstin und Jens (ein Ehepaar aus Thüringen) und unser Reiseleiter Gregor Dammeier (www.gregordammeier.com). Es sollte eine lustige Rundfahrt warden.

Wir fuhren in Richtung Tulum und besichtigten als erstes die schönstgelegene Mayastätte direkt am Meer. Nach gut einer Stunde ging es weiter zur Lagune von Bacalar, wo uns ein Mittagessen erwartete.

Am spätem Nachmittag kamen wir dann im “Ecovillage Resort, Xpujil” unserer Dschungellodge mitten im Regenwald an.

Am nächsten Morgen war frühaufstehen angesagt. Gregor wollte unbedingt bei Zeiten los, besorgte uns Lunchboxen und er hatte Recht.

Nach ca. 30 Minuten Fahrt bogen wir auf einen Parkplatz ab, wo uns die dort lebenden Maya erwarteten. Sie lassen keine fremden Autos in den Regenwald, sondern fahren die Touristen selbst mit ihren Kleinbussen die 60 km bis nach Calakmul. Wir hatten Glück und Gregor sei Dank waren wir die ersten die auf Safarie gingen. So sahen wir am oder auf den Wegen die Vielfalt der einheimischen Tiere (Truthähne, Fasanen, Spinnenaffen….).

Die Mayastätte von Calakmul ist wenig besucht und eine der größten Anlagen der Mayawelt. Der Großteil von Calakmul ist jedoch bisher weder ausgegraben noch eingehender erforscht.

Zurück am Parkplatz stiegen wir wieder in unseren Bus, um weiter nach Palenque zu fahren. Dort bezogen wir für 2 Übernachtungen das Hotel ”Chalabis Palenque”. Am nächsten Morgen fuhren wir nach dem Frühstück zur Mayastätte. Das Zentrum der Stadt bilden der Tempel der Inschriften, der vermutlich das bekannteste Gebäude Palenques ist, und der ihm gegenüberliegende Palast. Der Palast wurde vermutlich in mehreren Phasen mit einer Bauzeit von insgesamt rund 120 Jahren errichtet. Aus dem Inneren des Komplexes ragt ein vierstöckiger Turm, der möglicherweise als Observatorium oder als Wachturm genutzt wurde. Der Palast besitzt mehrere Innenhöfe, die als Lichtquelle für die umliegenden Räume dienten.

Am Nachmittag nutzen wir die Gelegenheit die Wasserfälle von Aqua Azul zu besuchen. Die Fälle erstrecken sich über eine Distanz von etwa sechs Kilometern und zwischen den breiten, meist niedrigen Kaskaden existieren auch Bademöglichkeiten.

Am Mitwoch, 18.10. ging die Fahrt  (4 Stunden)  an den Golf von Mexiko, die andere Seite von Yucatan. Zum Mittagessen gab es Meeresspezialitäten und danach weiter nach Campeche.

Nach dem wir unser Zimmer im Hotel “Plaza Campeche”, direkt im Zentrum bezogen hatten, wartete Gregor schon zur Stadtführung. Nach der langen Fahrt tut uns Bewegung gut, sagte er.

Am nächsten Tag fuhren wir an vielen kleinen Mayadörfen vorbei und erreichten nach ca.1,5 Stunden Uxmal. Die Bauten werden von der "Pyramide des Wahrsagers" überragt, die wie die meisten Gebäude in Uxmal während der Besiedlung der Stadt immer wieder umgebaut und erweitert wurde. Mächtigstes einzelnes Gebäude ist der auf einer hohen Plattform gelegene sogenannte Gouverneurspalast. Uxmal ist heute eine der meist besuchten Ruinenstätten der Maya und bietet durch Restaurierungen von Gebäuden einen guten Einblick in das originale Aussehen der Stadt.

Weiter ging es dann nach Merida. Die Kernstadt Merida hat rund 800.000 Einwohner. Die Orientierung fällt durch das für lateinamerikanische Städte typische gitterartige Straßensystem leicht, hier kann sich keiner verlaufen.

Unser Hotel “Conquistador” liegt ebenfalls im Zentrum der Stadt und diesmal erkundeten  wir Merida auf eigene Faust.

Am vorletzten Tag der Rundreise besuchten wir zu erst eines der schönsten und besterhaltendsten Konvente aus der Kolonialzeit in Izamal.

Weiter ging es nach Chichen Itza, einem weiteren Höhepunkt unserer Reise.

Chichen Itza ist einer der ausgedehntesten Fundorte in Yucatan. Durch die touristische Entwicklung von Yucatan ist Chichen Itza zu jener archäologischen Stätte geworden, die in Mexiko die zweitmeisten Besucher zählt.

Weiter ging es ins Hotel “Meson del Marques” nach Valladolid.

Am letzten Tag ging es dann noch einmal aus dem Touristenchaos heraus und wir besuchten den Nationalpark Rio Lagartos. Dort unternahmen wir eine Bootsfahrt zu den Überwinterungsquartieren der Flamingos.

Unterwegs machten wir noch Bekanntschaft mit anderen Tieren, aber vor allem mit “Schnappi”, dem etwas größerem Krokodil.

Am Nachmittag erreichten wir dann wieder die Karibikküste.

Wir checkten in die “Sandos Caracol Eco Resort Hotelanlage” ein und konnten uns erst einmal erholen. Eine sehr gute Wahl von uns.

In der großzügigen Anlage waren neben den zweibeinigen Bewohnern auch viele Tiere heimisch, die wir von unserer Tour schon kannten. Hinzu kamen die frechen Nasenbären.

Nun rückte das Ende von unserem Urlaub nahe.

Am Mittwoch Nachmittag bestiegen wir schweren Herzens unser Flugzeug in Richtung Deutschland.

Hiermit möchten wir uns nochmals ausdrücklich bei Frau Lackner von Mextrotter und unserem Reiseleiter Gregor Dammeier recht herzlich bedanken.

Heike und Steffen Junghanns